Allgemein

Unser Lehrstuhlmitarbeiter Leonard Stöcklein war als Mitorganisator, Moderator und Referent an einer vom Auswärtigen Amt finanzierten internationalen Konferenz zum Völkermord an Roma in Südosteuropa am 22. und 23. Oktober in Chisinau (Moldawien) beteiligt. In verschiedenen Panels wurden zunächst ...

Leonard Stöcklein - Mitarbeiter an unserem Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte - arbeitete seit Herbst 2019 gemeinsam mit Menschen aus Deutschland und Belarus an einem "Oral-History"-Projekt zur Erinnerung an den Völkermord an Rom:nja in Belarus 1941-1944. Nun sind eine Broschüre mit verschiedenen Beiträgen und eine Wanderausstellung dazu erschienen.

Der Bahnhof Märzfeld ist seit Jahrzehnten dem Verfall preisgegeben. Dabei steht der Ort wie kein zweiter für die Geschichte des Reichsparteitagsgeländes während des zweiten Weltkriegs, von dem aus nordbayerische Menschen jüdischen Glaubens in den Osten deportiert worden sind und wo tausende Kriegsgefangene wie Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa die letzte Station ihres Lebens nahmen.

Eine Ringvorlesung beschäftigt sich mit der Benennung von Straßen und akademischen Institutionen in Erlangen und Umgebung. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe zur Erinnerungskultur hält Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Charlotte Bühl-Gramer Ende Januar einen Vortrag über den Langemarck-Mythos.

Studierende der Geschichtsdidaktitk haben mit der App "Jüdische Wege gehen" einen Rundgang durch Nürnberg entwickelt. Mit Quellen aus dem Stadtarchiv, Videobeiträgen und historischen Bildmaterial lädt die App zu einer Schnitzeljagd zu Plätzen jüdischen Lebens in Nürnberg. Dieses Jahr, also 2021, ist sie Teil der Stadt(ver)führungen Nürnberg am 17. und 18. September, ab jeweils 16 Uhr.